Ein kleiner Beitrag: Reduzieren von Plastiktüten

Früher habe ich sie immer vergessen. Doch mittlerweile gehe ich nicht mehr ohne sie aus dem Haus. Meine schönen Stoffpfandtaschen vom dm-Markt. Warum speziell diese Taschen?

Stofftasche manomama und dm

Zum einen sind sie schön groß. Es passt also viel vom Einkauf hinein. Ich nehme mir dann immer gleich mehrere mit. Ein ganz besonderer Vorteil: Sie stammen von einer regionalen Textilfirma aus Augsburg. Diese nennt sich manomama. Die Taschen werden in Handarbeit direkt in Augsburg produziert. Wieder ein Beitrag für die Umwelt. Wir vermeiden Plastik und unterstützen noch dazu ein regionales ökosoziales Unternehmen, einfach perfekt. Ach ja und wenn die Tasche mal kaputt ist, kann sie bei dm einfach gegen eine neue umgetauscht werden. Schließlich handelt es sich um eine Pfandtasche. Der Stoff aus den kaputten Taschen wird wieder dem Recycling zugeführt. Daraus werden bei manomama neue Kleidungsstücke genäht. Aber Achtung beim Waschen. Da sind sie mir dann immer ein bisschen eingegangen. Aber wenn man immer genügend dabei hat ist das auch kein Problem. Kleine Aktualisierung: Diese Taschen gibt es jetzt auch bei EDEKA.

Nichtsdestotrotz habe ich auch immer meinen Weidenkorb mit dabei. Als Ergänzung zu meinen Stofftaschen.

Wenn jetzt einer auf den CO2-Ausstoß bei der Produktion der verschiedenen Tütenformen hinweisen will: Stofftaschen haben im Vergleich zu Plastik- oder Papiertüten den höheren CO2-Ausstoß. Dies kommt aber nur zum Tragen, wenn man die Stofftasche nur einmal verwendet und dann wegschmeißt. Bei mehrmaliger Verwendung (was man bei einer Stofftasche ja auch annehmen sollte) ist die Ökobilanz eindeutig auf Seiten der Stofftasche. Schließlich ist sie am Ende ihres Lebens auch gut abbaubar bzw. kann sogar wieder recyclt werden (siehe Beispiel manomama). Und ganz wichtig: Sie verursacht keine Mikropartikel aus Plastik, die in unseren Lebensmitteln landen, wie z.B. in den Fischen die wir dann essen. Allein deswegen ziehen wir sie schon den Plastiktüten vor.

Bildquelle: (c) altonews.de

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