Schachenmühle – Das verlorene Leben der Therese Kneissl

Gastbeitrag von Michael Schmitz, Theaterverein Altomünster

tv (5)Nur noch zehn Tage bis zur Premiere am Samstag den 20. Juni im Freilichtgelände am Kapplerbräusaal. Der Aufbau für Das Holz für die aufwändigen Bühnen und die Zuschauertribühne inähert sich dem Ende und viele weitere Aufgaben rund um das Großprojekt laufen parallel. Hier seien beispielhaft als Stichworte Requisiten, Kostüme, Plakatierung, Kartenverkauf oder die Bewirtung genannt.

Der Probentakt der Schauspielergruppe um Autor Regisseur und Mitspieler Wolfgang Henkel hat sich in den letzten Wochen erhöht. Die Textbücher verschwinden, während die Schauspieler im Alltag hie und da plötzlich merken, wie Sie Ihren Text vor sich her rezitieren.

tv (6)Nicht von ungefähr hat Stephanie Kreppold, die die zentrale „Titel-„Figur Therese Kneissl verkörpert, mit über 250 Einsätzen den Löwenteil an Text zu verinnerlichen. „Aber das Textlernen fällt mir recht leicht. Sehr herausfordernd ist aber Therese selbst, eine so resolute und starke Frau, die so einige moralische Grenzen reisst, um das Leben und Überleben Ihrer Familie zu sichern“, so Stephanie. Ein Zitat: „Liebe? Dass i et lach. A Frau in dene Zeiten hat koa Recht und aa koa Zeit auf d`Liab…“

tv (2)Ja die historisch fundierten Geschehnisse der Jahre 1890 bis 93 rund um den damaligen Wohnort der Familie Kneissl, die Nahe Sulzemoos einsam und verlassen liegende Schachenmühle- sind kriminell, frivol und aufsehenerregend. Folgerichtig greifen Kommissar und mehrere Gendarme in die Vorfälle ein.

So erscheint Thereses jüngerer Sohn Alois dem Sulzemooser Pfarrer als -Zitat-: „halb blödsinnig“. In der Tat hat dieser vor allem Vertrauen in sein Gewehr. „Die Darstellung dieser dumpfen Rohheit Alois Kneissl fordert meinen Mut“ so ist sich Jungdarsteller Stephan Reisner gewiss.

tv (4)Wie sich Alois älterer Bruder Mathias vor den Hintergründen entwickelt, sei an dieser Stelle nicht weiter verraten. Nur vielleicht so viel: „Der Gendarmerievorsteher Gößwein mog mi, sogt, I sei koa Unrechter“ weiß Matthias Kneissl Darsteller Alexander Schmoranz.

VIele von Ihnen werte Leser kennen sicherlich so Einiges vor allem von den späteren Geschehnissen, die Matthias zum berühmt-bereüchtigten Räuber Kneissl werden liessen. Seien Sie gespannt und lassen Sie sich berühren von seiner prägenden Jugendzeit auf der Schachenmühle.

Die Theatergruppe Altomünster wünscht Ihnen schon jetzt einen wunderbaren Abend bei hoffentlich ebensolchem Wetter an einem der folgenden 8 Aufführungsterminen;

  • Samstag 20. Juni
  • Sonntag 21. Juni
  • Freitag 26. Juni
  • Sonntag 28. Juni
  • Freitag 3. Juli
  • Sonntag 5. Juli
  • Samstag 11. Juli

Start ist jeweils um 20 Uhr, der Einlass gebinnt um 18:30. Für Bewirtung ist gesorgt.

Entrittskarten zum Preis von 15€ (Jugendliche unter 15 Jahren 1€) erwerben Sie bitte ab dem 6.Juni im Info-Büro der Marktgemeinde, Fr. Astrid Kühne Marktplatz 7, 85250 Altomünster, Tel. 08254/9997-44, Fax 08254/9997-744 e-mail: info-buero@altomuenster.de

Beachten Sie auch die Möglichkeit der Reservierung eines VIP-Tisch mit Reservierung inkl. 8 Sitzplätzen und 40 Theatertalern im Wert von 100€ für Speisen und Getränke.

 Bildquelle: (c) Marcus Gottfried / Theaterverein Altomünster

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.