Das war – wie war – der Sommer 2016

Der Sommer geht sichtlich in den Herbst über; die Dauer der hellen Tageszeit hat sich bereits stark vermindert. Interessant ist, dass es mehrere Stichtage des Saisonübergangs gibt. Astronomisch/kalendarisch durch die Gleichheit der Dauer von Tag und Nacht, meteorologisch in Deutschland am 1.9.; aus Irland wird berichtet, dass bereits der 1.2. die Schwelle zum Frühjahr, der 1.5. zum Sommer, der 1.8. zum Herbst und der 1.11. zum Winter sei. Wie war der Sommer 2016?

In Erinnerung wird sicherlich eine höhere Regenhäufigkeit bleiben, die vielerorts leider auch zu Unwettern, Überschwemmungen, größeren Sachschäden und sogar zu Verletzten und Toten führten. Dennoch hat der Sommer sich besonders in den letzten Wochen während der Schulferienzeit so passabel entwickelt, dass er mit vielen Freizeitmöglichkeiten in der Natur genossen werden konnte. Die wiederkehrende Frage ist daher: Fehlt in Altomünster ein Naturbad/Freibad und wann wird es vorhanden sein?

⇒Rückschau: Vor einigen Jahren hat sich der Marktgemeinderat bereits mit dem Thema befasst und war der Meinung, dass dies ein gemeinnütziger Verein voranbringen soll. Altobad e.V. wurde gegründet, Frau Renate Farda zur Vorsitzenden gewählt. Der Verein hat somit eine Doppelfunktion; zum einen ein aktives Vereinsleben z.B. durch die Organisation des jährlichen Kneipenfestivals zu gestalten, wie es in allen Vereinen mit viel Begeisterung und Engagement geleistet wird. Zum anderen jedoch, ein Konzept für ein Naturbad voranzubringen. Der Vereinsvorstand berichtet entsprechend in der Jahreshaupt-
versammlung. Das Konzept hat – wie sicherlich von allen Interessierten vermutet wird – mehrere schwergewichtige Herkulesaufgaben: Auf wie viele Badegäste ist das Naturbad auszulegen? Wie groß kann/muss die nutzbare Fläche und die Regenerationsfläche zur Wasserreinigung sein, um eine stabile, für die Gesundheit unbedenkliche Wasserqualität auch bei höherer Auslastung zu erreichen? Wo ist in Altomünster diese Fläche verfügbar? Welche Voraussetzungen sind einzuhalten, um Fördergelder auch aus Brüssel zu erhalten, z.B. ob zumindest zeitweise eine öffentliche, nicht nur auf die Vereinsmitglieder ausgelegte Nutzung mit dann erforderlicher Badeaufsicht zuzulassen ist? Erkenntnis ist mittlerweile, dass ein angemessener Kfz-Parkplatz unumgänglich ist. So ökologisch ideal eine Erreichbarkeit nur zu Fuß oder mit dem Radl wäre, lässt sich dies aufgrund der Flächengröße der Marktgemeinde nicht erreichen. Altonews wünscht dem Vorstand und dem Altobad e.V. alle Kraft, Ideen und Unterstützung, um mit dem Konzept voranzukommen.

⇒Das Fahrrad Fahrrad_03erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Der Ausbau einer radgerechten Infrastruktur bedarf deshalb auch weiterer Entscheidungen und Investitionen durch den Marktgemeinderat. Übereinstimmung bestand im Gremium, dass die Radl-Abstellplätze am Bahnhof demnächst auf 32 Stück aufgestockt werden, um das „Wildparken“ zu mindern. Einer sorgfältigen Prüfung bedarf jedoch noch die Gestaltung der Überdachung und ob überregionale Fördergelder abrufbar sind.

⇒Einen sportlichen Neuanfang muss die Fußballmannschaft des TSV Altomünster in der nächsten Saison stemmen. Denn das Relegationsspiel konnte – nun schon seit Juni zurückliegend – nicht gewonnen werden, so dass der Abstieg in die Kreisklasse unabwendbar war. Altonews wünscht herzlich einen schnellen und erfolgreichen Neustart und bittet, die Mannschaft bei den Punktspielen durch eine hohe Zuschauerzahl zu stärken. Hingegen ist das fußballerische Aushängeschild der Marktgemeinde, der FC Pipinsried, gut vorangekommen; in 10 Spielen wurden 16 Punkte erworben. Altonews wünscht auch dem FC Pipinsried viele Zuschauer und eine erfolgreiche Saison.
2010_05Bild02aPS: Die örtlichen Sportvereine und die VHS – Volkshochschule bieten verschiedene Sportarten an, sodass für jeden etwas Passendes dabei sein kann. Also: Informationen einholen und Mitglied werden.

Altonews wünscht herzlich eine schöne frohe Spätsommer-Frühherbstzeit.
Bildquelle: (c) altonews.de

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