Fortsetzung 2 zu Kommunale Entwicklung in Altomünster

Fortsetzung der bisherigen Berichte der Bürgerversammlungen 2016
Aufgabenfeld: Daseinsvorsorge (Straßenbau, Wasser, Kanal, Energie, Feuerwehr)
Ein häufige Redewendung sei, so Bürgermeister Anton Kerle, dass die Kommunen viel Geld ausgeben würden, ohne dass die Bevölkerung davon etwas sieht. Dies sei zwar beim ersten Blick auf die Aufgaben und Ausgaben für die Daseinsvorsorge verständlich. Beim zweiten Blick komme jedoch die Erkenntnis, dass eine Kommune ohne die regelmäßigen, vorzufinanzierenden Investitionen in die Daseinsvorsorge nicht zukunftsfähig aufgestellt ist.
♦ Mit 75 qkm ist Altomünster die größte Flächenortschaft im Landkreis Dachau. Die Ortsteile Asbach und Randelsried sind nunmehr an das Kanalnetz angeschlossen. Entsprechend waren damit Straßenbauarbeiten verbunden. Auch die Maßnahmen Klosterweiher, Ausweitung der „Lesti-Kurve“ (Landkreis hat sich an diesen Kosten beteiligt) und diverse Ausbesserungen in Kreuzungsbereichen konnten abgeschlossen werden. Die Aufgabenliste fülle sich jedoch weiter.
♦ Die Investitionen in den Hochwasserschutz sind noch nicht abgeschlossen. Unvergessen ist weiterhin die Überflutung Anfang Juni 2013, wie es das Archivfoto zeigt. Seither sind bereits diverse Maßnahmen zur Verbesserung des Hochwasserschutzes umgesetzt worden.
♦ Für die Sicherstellung der Trinkwasserversorgung musste der Brunnen in Schmarnzell überbohrt werden.
♦ Die Strom- und Erdgasversorgung wird über die Kooperationsverträge gewährleistet. Aufgrund der gesetzlichen Änderungen zur sogenannten 10H-Regel der Abstandsflächen zu einem Windrad kann der Flächennutzungsplan zur Windkraft nicht mehr weiterverfolgt werden.
♦ Die insgesamt 8 Freiwilligen Feuerwehren im Gemeindegebiet sind aufgabengerecht ausgestattet und fachlich bestens qualifiziert. Der laufende Betrieb kostet ca. 115 Tsd. EUR. Ersatzbedarf gibt es im Jahr 2017 für zwei Fahrzeuge.
Finanzen: Insgesamt ist der Haushalt der Marktgemeinde solide finanziert und zukunftsfähig aufgestellt. Der aktuelle Kreditschuldenstand beläuft sich auf 20,3 Mio. EUR, der auch buchhalterisch auf die jeweiligen Maßnahmen zuzurechnen ist. Daraus betreffen ca. 2,3 Mio. EUR den Schulverband, ca. 17 Mio. EUR den Bau der Kläranlage und des Kanalnetzes, die über die Einnahmen der Abwassergebühren getilgt werden.
Dank: Am Ende des Berichtes dankte Erster Bürgermeister Anton Kerle sehr herzlich allen Beschäftigten der Marktgemeinde, den gewählten Rätinnen und Räten, den Geschäftspartnern und besonders allen ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürgern für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung, die Altomünster insgesamt zu einem schönen, liebens- und lebenswerten Ort machen.

Auch Altonews wünscht, dass dies so bleibt. Bildquelle: (c) altonews.de

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