200 Jahre Laufrad/Carl Drais



Bei vielen Entdeckungen kann zunächst nicht erahnt werden, welche Entwicklung sie nehmen werden: Ob sie sich durchsetzen, ob sie das Leben der Menschen nachhaltig zum Guten verändern, ob sie regional bleiben oder sich überregional ausbreiten, ob sie sich zu einem bedeutenden Wirtschaftszweig entfalten werden. Für das Ertüfteln des Laufrades durch Carl Drais trifft dies uneingeschränkt zu. Wenn etwas Ertüftelt wird, fangen auch viele weitere Menschen hobby- oder berufsmäßig an, darauf aufzusetzen, weiter zu forschen und sich einzubringen. Dies ist auch heutzutage noch der Fall, dann heißt es „start ups“. Sicherlich wurde das Laufrad zunächst skeptisch beäugt. Zu berücksichtigen ist dabei die seinerzeitige Mode/Kleidung, das Rollenverständnis in der Gesellschaft und nicht zuletzt die Qualität der Straßen. Jedoch wurde ebenso zügig erkannt, welchen Freiheits- und Mobilitätsgewinn die Nutzung dieser Erfindung bereiten kann. Zahlreiche Formen der Konstruktion, Materialien oder Komponenten wie die Gangschaltung wurden erforscht, erprobt, verbaut. Gleiches gilt für die passende Funktionskleidung oder Schutzausrüstung. Hinzu kommt der Wirtschaftsfaktor des Tourismus. Unabhängig ob das Fahrrad nur für kurze Wegstrecken, für ausgiebigere Freizeitausflüge oder überwiegend beruflich genutzt wird, hat es ein besonderes Flair und Fahrgefühl. Heutzutage beschäftigen sich viele Vereine, Verbände oder Planungsbüros in Kommunen, in den Ministerien der Bundesländer oder des Bundes mit der Fortentwicklung der Infrastruktur, um ein gedeihliches Miteinander der verschiedenen Verkehrsmittel zu erreichen. Viele Fachgeschäfte stehen mit ihrem qualifizierten Personal für Beratung, Verkauf und Instandhaltung zur Verfügung, in Altomünster z.B. Radl-Spaß Inhaber Oliver Weber. So wird in diesen Tagen an Carl Drais als Begründer einer weltweit bedeutenden Wirtschaftsbranche z.B. mit einer Sammlermünze zu 20 Euro gedacht. Sie ist beziehbar bei Filialen der Deutschen Bundesbank, bei Banken und Sparkassen sowie im gewerblichen Münzhandel, sofern diese entsprechende Vorbestellungen abgegeben haben. Aber es soll nicht nur daran gedacht werden, sondern vielmehr motiviert werden, das Fahrrad wieder einmal aus dem Keller oder Garage hervorzuholen, die Gesundheit zu stärken, einen Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung zu leisten und die Landschaft zu genießen. Auch im Dachauer Land sind hierzu viele Möglichkeiten zu finden. www.altonews.de wünscht viel Freude, Spaß sowie eine erholsame schöne Sommerzeit. Bildquelle (c) www.altonews.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.