Skulpturen „Wege zum Frieden“

Der heilig gesprochene Klaus von der Flue (Gedenktag am 25. September) wurde vor 600 Jahren geboren. Bereits in seiner Jugendzeit war er tief im Glauben verwurzelt und suchte dabei auch nach dem inneren Einssein. Er wurde Bauer, für die damalige Zeit durchaus wohlhabend, Soldat/Offizier und Kommunalpolitiker (heutige Funktion Kreisrat). Sein Rat war stets geschätzt. Er heiratete – für die damalige Zeit vergleichsweise spät erst mit ca. 30  Lebensjahren – Dorothea. Der Familie wurden 10 Kinder geschenkt. Doch war er weiterhin auf der Suche nach Gott und dem Frieden. Nach einer Entscheidungszeit von ca. 2 Jahren zog er sich mit ca. 50 Lebensjahren als Eremit in eine Klause in der Nähe seines Anwesens zurück und lebte dort 20 Jahre lang. In dieser Zeit waren die Stämme der heutigen Schweiz erneut vor einem schwerwiegenden Zerwürfnis und Krieg gestanden. Durch den Rat von Klaus von der Flue gelang es, einen Weg zum Frieden zu finden, der bis heute anhält. Für Klaus von der Flue war Auftrag und Erkenntnis des Glaubens der Sinnspruch: „Friede ist allweg (allezeit) in Gott, denn Gott ist der Friede. …“
Die Landesvolkshochschule am Petersberg ist Klaus von der Flue besonders verbunden. Anfang September fand mit viel Engagement ein Symposium verschiedener Künstler zum Thema „Wege zum Frieden heute“ statt. Sie beschäftigten sich in ihren Werken mit der inneren Zerrissenheit, als Klaus von der Flue mit Dorothea über seinen weiteren Weg sprach und wie daraus neue Wege zum Einssein und Frieden entstanden. Der heilig gesprochene Klaus von der Flue kann somit auch in den Herausforderungen der Gegenwart Orientierung geben.
Die beeindruckenden Skulpturen sind noch bis 5. November 2017 in der Petersberg-Kirche, auf dem Weg zum unteren Haus sowie im unteren Haus zu besichtigen.  
Bildquelle (c) Altonews   

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