Einladung zum 7. Altbairischen Mundarttag des FBSD

Bei dieser Gelegenheit gratuliert Altonews Herrn Siegfried Bradl herzlich zur Wahl nunmehr als 1. Vorstand des FBSD und wünscht ein erfolgreiches Wirken.

Gastbeitrag Siegfried Bradl, 1. Vorstand für Förderverein Bairische Sprache und Dialekte e.V.

Der „7. Altbairische Mundarttag“ des FBSD steht

am 24. November 2019, Beginn 19 Uhr in der Furthmühle

unter dem Titel „12000 Jahre Weihnachten“, bei dem es um eine Zeitreise zu den Ursprüngen dieses Fests geht.

Wer hätte gedacht, dass Feiertage und Feuerabende das gleiche sind? Dass viele unserer schönsten Advents- und Weihnachtslieder sich der Hartnäckigkeit des mittelalterlichen Kirchenvolks zu verdanken sind? Dass das Fest selbst älter als das Christentum ist, dass Martinszug, Nikolaus, Perchtentreiben und Maskenfasching die gleichen Wurzeln haben, und der Turbokonsum vor dem 24. Dezember die alten Römer ebenso irritierte wie die Pfarrer des 16. Jahrhunderts?

Gerald Huber, München

Das Wort Weihnachten ist zwar eine bayerische Erfindung des 12. Jahrhunderts, gefeiert wurde am 25. Dezember, am 1. oder 6. Januar aber schon in der Steinzeit. Weihnachten ist also, wenn man so will, älter als das Christentum. Und viele der Gewohnheiten und Bräuche, die heute die Zeit der Wintersonnenwende und das Weihnachtsfest so unverwechselbar machen, haben sich bereits in der Antike und im frühen Mittelalter herausgebildet.

Gerald Huber, BR-Hörfunkjournalist und Münchner Turmschreiber, bekannt durch seine „Bairische Wortkunde“ und Autor des Bestsellers „12000 Jahre Weihnachten – Ursprünge eines Fests“, der für diesen Abend gewonnen werden konnte, wird ein eindrucksvolles Bild von Zeiten als Weihnachten jung war, als keine elektrischen Lichtorgien gefeiert wurden, dafür aber der Zauber der Geburt des Lebens umso heller glänzte, zeichnen. Die musikalische Umrahmung liegt in den Händen der weithin bekannten „Hirangl-Musi“, die feine Musik mit Zither, Gitarre und Akkordeon erklingen lassen wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Veranstaltung findet am Sonntag, 24. November, 19:00 Uhr, in der Furthmühle, 82281 Egenhofen (bei Odelzhausen), statt.
Diese wurde ganz gezielt als Veranstaltungsort ausgewählt, da sie im regionalen Schnittpunkt dreier Landkreise liegt, nämlich den Landkreisen Dachau, Fürstenfeldbruck und Aichach-Friedberg. Das „Café Mahlgang“ ist bewirtet und bietet für 70 Personen Platz. Einlass ist um 18:00 Uhr. Der Eintritt kostet an der Abendkasse 12 €. Platzreservierungen sind bis 20.November möglich und Informationen gibt es unter: Tel. 08254 – 8665 oder siegfried.bradl@web.de sowie Tel. 08134 – 99191 oder info@furthmuehle.de

Bildquelle (c) Siegfried Bradl

 

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