Bayerisch-österreichisches Projekt: „Mitn Redn kemman d’Leit z’somm“

Gastbeitrag Siegfried Bradl in Funktion 1. Vorsitzender des Fördervereins Bairische Sprache und Dialekte

Pressemitteilung
Projektstart: „Mitn Redn kemman d’Leit z’somm“
Mit Kindern die sprachliche Vielfalt in der Euregio Salzburg-Berchtesgadener Land-Traunstein
erforschen, reflektieren und ausbauen
Am 21. Februar ist wieder der „Internationale Tag der Muttersprache“. Zu diesem Anlass geben die
Universität Salzburg und der Förderverein Bairische Sprache und Dialekte den Start eines
gemeinsamen Schulprojekts zur Förderung des bewussten Umgangs mit der Vielfalt der deutschen
Sprache bekannt. Gerade im grenznahen Raum Bayerns und Salzburgs wachsen viele Kinder und
Jugendliche sowohl mit Hochdeutsch als auch mit Dialekt – und Abstufungen dazwischen – auf. Die
jeweilige Sprachwahl wird dabei aber oft nicht ‚neutral‘ bewertet, sondern ist häufig mit Vorurteilen
und gegenseitigen Abwertungen verbunden. So gelten Dialektsprecher/innen z.B. als ‚bäuerlich‘,
‚ungebildet‘, aber auch ‚sympathisch, während Standardsprecher/innen z.B. als ‚gebildet‘,
‚kompetent‘, aber auch ‚arrogant‘ und ‚unsympathisch‘ eingeschätzt werden. Tatsächlich verbauen
diese Vorurteile vielen die Chance, beide Sprachformen, Dialekt und Hochdeutsch, selbstbewusst
und kompetent zu verwenden und sich in beiden wohlzufühlen.

Die vollständige Pressemitteilung in Kurzform sowie weitere Kontaktdaten zum Projekt finden Sie hier:
Pressemitteilung_Kurzfassung_mit Foto  Bild-/Logoquelle (c) der Projektgruppenmitglieder

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